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FAQ - Häufig gestellte Fragen
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FAQ - Häufig gestellte Fragen
Fragen, die Anrufer und Anruferinnen interessieren Mit welchen Problemen rufen die Menschen bei Ihnen an? Kann ich zu jeder Zeit jemanden erreichen? Wie kann mir denn die Telefonseelsorge helfen? Wie viele Anrufe erhalten Sie durchschnittlich im Monat? Ist mein Anruf bei Ihnen an irgendwelche Bedingungen oder Erwartungen geknüpft? Bieten Sie auch Beratung per Chat oder Mail an?
Fragen von Menschen, die sich für die ehrenamtliche Mitarbeit interessieren Wie viel Zeit muss ich monatlich für diese ehrenamtliche Arbeit einplanen? Welche Möglichkeiten haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich psychisch zu entlasten?
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Fragen, die Anrufer und Anruferinnen interessieren: Mit welchen Problemen rufen die Menschen bei Ihnen an? Die Probleme, mit denen sich die Anrufenden hier melden, sind sehr vielfältig. Wenn Menschen z. B. in eine Krise kommen oder einfach mal mit jemandem Außenstehenden reden möchten. Im Gespräch kann es um Fragen oder Probleme in der Familie oder in der Partnerschaft gehen. Auch eine Erkrankung kann ein Gesprächsanlass sein oder ein fehlender Ansprechpartner im Alltag.
Unter dem Anschluss der beiden Rufnummern 08001110111
und 08001110222 sind rund um die Uhr an jedem Tag des Jahres eine Telefonseelsorgerin
oder ein Telefonseelsorger zu erreichen. Wenn schon ein Gespräch
geführt wird, hören Sie den Anrufbeantworter, der Sie ermuntert
es später noch einmal zu versuchen.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten eine spezielle Ausbildung für die Beratung und Begleitung am Telefon. Erst wenn sie diese absolviert haben, dürfen sie die Arbeit am Telefon aufnehmen. Am Telefon zu helfen kann bedeuten, für die Anrufenden Zeit zu haben, ihnen einfach zuzuhören, sie zu trösten und zu ermutigen, mit ihnen etwas zu klären, sie in einer Lebensphase zu begleiten oder auch kompetente Fachstellen zu vermitteln. Den Anrufenden zu helfen, dass sie die Kraft für ihren eigenen Weg finden, sehen wir als unsere immer wiederkehrende Aufgabe an.
Im letzten Jahr führten wir bei der Telefonseelsorge
Ostwestfalen über 1000 Gespräche im Monat. Darin sind so genannte
Scherzanrufe nicht mit eingerechnet. Der Anteil der weiblichen Anrufenden liegt bei rd. 60 %, der der männlichen bei 40 %. Menschen aus allen Altersgruppen und sozialen Schichten nehmen unser Angebot wahr. Die am stärksten vertretene Anrufergruppe ist die zwischen 30 und 50 Jahren. Aber auch jugendliche Anruferinnen und Anrufer melden sich mit ernstzunehmenden Fragen und suchen bewusst die Auseinandersetzung mit einem erwachsenen Gegenüber.
Wir fragen Anrufende nicht nach ihrem Namen, manchmal sagen sie ihn von sich aus. In unserer Kooperation mit der Deutschen Telekom gilt die Absprache, dass keine Telefonnummer in unserem Display erscheinen darf und auch in Ihrer Telefonrechnung kein Hinweis auf Ihren Anruf bei uns auftaucht. Das Gesprächsangebot bleibt also für beide Seiten anonym.
Bei der Telefonseelsorge können Menschen anrufen, ganz gleich welcher Religion oder Nationalität sie angehören. Unser Angebot richtet sich an alle Menschen, die Beratung, Begleitung und "Sorge um die Seele" suchen. Allerdings kann die Telefonseelsorge nicht jedem Anliegen in jeder Situation entsprechen. Das gilt besonders für Anrufe, die die Grenzen und die Würde der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Telefon verletzen.
Seit rund zehn Jahren bietet die Telefonseelsorge auf Bundesebene auch Be-ratung im Internet an. Um diese Möglichkeit zu nutzen rufen Sie die Homepage www.Telefonseelsorge.de auf und wählen auf der Startseite zwischen Chat- oder Mailberatung aus. Die weiteren Schritte werden dann genau beschrieben. Unsere Stelle beteiligt sich seit Anfang 2005 an der Chatberatung.
Voraussetzung für die Beratung und Begleitung der
Anrufenden am Telefon ist ein Interesse an der Auseinandersetzung mit
Menschen und ihren "verschieden Welten", in denen sie leben.
Wenn Sie mit diesen Haltungen und Herangehensweisen auf Grund ihrer Lebens- und Berufsbiografie persönlich etwas verbinden können oder wenn Sie daran interessiert sind, dazu zu lernen, könnte diese ehrenamtliche Arbeit für Sie sinn- und gewinnbringend sein.
Während der Ausbildungszeit sind es wöchentlich zweieinhalb Stunden für die Ausbildungsgruppe, ausgenommen ist die Schulferienzeit. Im Fortlauf der Aus-bildung kommen noch praktische Gesprächsübungszeiten dazu. Die ausgebildeten Telefonseelsorgerinnen und -seelsorger erbringen 12 - 14 Stunden monatlich am Telefon und nehmen vierzehntägig an den Reflexionsgruppen teil, die ebenso wie die Ausbildungsgruppen nicht während der Schulferien-zeit angeboten werden. Welche Möglichkeiten haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich psychisch zu entlasten? Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen die Reflexionsgruppen zur Verfügung um sich psychisch zu entlasten, aber auch sich weiterzubilden, um in einen gegenseitigen fachlichen Austausch zu treten und Gespräche, bzw. persönliches Gesprächsverhalten zu reflektieren. In, bzw. nach akut belastenden (Gesprächs-) Situationen sind aber auch die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und die Gruppenleiterinnen und -leiter für Entlastungsgespräche da.
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