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Kunst trifft Seelsorge - Künstlerin aus Preußisch-Oldendorf
präsentiert ihre Werke in der TelefonSeelsorge Ostwestfalen


Im vergangenen Jahr wurde der Anfang gemacht und echte Kunst in die TelefonSeelsorge Ostwestfalen geholt. Nun konnte mit Marianne Kopp aus Preußisch-Oldendorf eine zweite Künstlerin gewonnen werden, die für die TelefonSeelsorge Ostwestfalen für einige Monate Bilder zur Verfügung stellt. Mit einer kleinen internen Vernissage wurden diese nun in der Dienststelle aufgehängt. "Gern unterstütze ich auf diese Weise die Arbeit der TelefonSeelsorge!" so Marianne Kopp, die am Tag der Übergabe 25 ihrer Werke präsentierte. In festlicher Atmosphäre eine Begegnung zwischen Seelsorge und Kunst, die für beide Seiten bereichernd war und weiter sein wird. "Es ist schon erstaunlich, wie Räume sich verändern, wenn echte Kunst an den Wänden hängt. Eine wirkliche Bereicherung für uns!" schwärmt Petra Henning, die auch das zweite Kunstprojekt in der kirchlichen Einrichtung initiierte. Die Räume in der Dienststelle so zu gestalten, dass die ehrenamtlich Mitarbeitenden sich wohl fühlen, ist ein wichtiger Gesichtspunkt für die Institution. Die Mitarbeitenden sind am Telefon viele Stunden für Menschen und ihre Probleme da, stecken viel Zeit und Kraft in diese Arbeit. Dafür bekommen sie entsprechende Ausbildung, Begleitung und eben auch ein ansprechendes Umfeld.
Die bei der Vernissage rund dreißig Anwesenden waren sich einig: eine gelungene Veranstaltung mit sehr ansprechenden Bildern. "Ich male, womit ich mich im letzten Lebensdrittel auseinander setze" berichtete Marianne Kopp zur Eröffnung. "Meinen 60. Geburtstag habe ich als Beginn dafür erlebt, ganz bewusst darüber nachzudenken, was bisher war und was noch kommt." Die Frage einer Bekannten, was sie denn am liebsten noch machen wolle, entlockte ihr die spontane Antwort: "Malen!" So fing es an und Frau Kopp malt seitdem, was ihr durch Kopf und Herz geht. Und das hat - in den Bildern sichtbar - viel Tiefe. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Marianne Kopp die TelefonSeelsorgearbeit unterstützen möchte: "Ich finde die Arbeit wichtig. Und ich vermute, dass auch manch Gespräch einiges an Tiefe hat. Daher passen meine Bilder gut hierher." Davon konnte sie sich - zumindest was die räumliche Harmonie angeht - dann auch während der Vernissage gleich selbst überzeugen. Und auch die in der TelefonSeelsorge Ostwestfalen Mitarbeitenden freut´s: haben sie doch echte Schmuckstücke in ihren Räumen.
"Die Begegnungen zwischen Kunst und Seelsorge sind echte Highlights! Das werden wir auf jeden Fall fortsetzen! Beim nächsten Mal vielleicht mit einer Künstlerin oder einem Künstler aus wieder einer anderen Region unseres Einzugsgebietes." Auch das eine gute Möglichkeit für direkte Kontakte.